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Thyborøn und Umgebung

Nach über fünf Jahren in Dänemark, bin ich immer noch auf Entdeckungsreise. Dieses Mal ging es Richtung Norden – mein Ziel war Limfjorden. Da ich an der Ostküste wohne, ist die Westküste oder auch die Nordsee genannt, immer ein Erlebnis. Der Wind bläst stärker, das Licht ist heller und klarer, die Steine haben andere Formen und Strukturen, die Strände sind endlos und die Luft schmeckt salziger.

safaritur boot


Limfjorden – Die Robbensafari


Eigentlich kam ich zufällig auf die Idee auf die Idee nach Limfjorden zu fahren, da ich im Internet nach Ausflügen mit Kindern suchte. Im Alter von 10 und 12 Jahren sind meine Kinder immer noch wild darauf, etwas mit mir zu erleben. Aufmerksam wurde ich im Internet auf die Robbensafari. Was mich an Dänemark generell fasziniert ist, dass man die Natur grösstenteils so lässt wie sie ist. Die Robben waren schon in Limfjorden, seit die Einheimischen dort denken können. Man fährt mit kleinen Booten in die Nähe der Robben und hält einen Sicherheitsabstand, um die Sicherheit der Tiere nicht zu gefährden. Die Robben werden nicht künstlich gefüttert, schwimmen allerdings hin und wieder in den Hafen, um die aussortierten Fische, die wieder ins Wasser geworfen werden, zu ergattern. Im Frühjahr kann es vorkommen, dass die Kegelrobbe, die bis zu 300 kg schwer wird, auch die Neugeborenen Robben frist. Ebenso im Frühjahr sind die Robben sehr scheu, wenn man sich mit den Booten nähert, wohingegen sie sich bis zum Sommer daran gewöhnt haben und dann auch schon einmal neugierig neben den Booten her schwimmen.
Die Robben liegen während der Ebbe auf den Sandbänken. Von 17h bis 5h morgens ist der Wasserstand am niedrigsten. Danach wird es enger auf den Sandbänken. Wir fuhren gegen 12 raus, als die Robben sich auf der letzten Sandbank in der Sonne aalten.
Die Robbensafari dauert circa eine Stunde und wenn man Glück hat, fährt der Guide noch eine extra Runde durch den Hafen. Im Hafen liegen die großen Fischerboote über die man bei dieser Tour noch das eine oder andere wissenswerte erfahren kann.Desweiteren werden in Lemvig Fischreste vereist und als Futter für Nerze verarbeitet.

Robben in Limfjorden


Weitere Attraktionen


Generell sind die Menschen in Nordjylland eher wortkarg. Die Antworten sind kurz und präzise. Bei Fragen, geben sie allerdings gerne Auskunft und freuen sich über reges Interesse. Über Jyllandsakvariet sind noch weitere Attraktionen zu buchen, wie zum Beispiel die Bernsteintour, die Haifischfütterung oder die Natursafari mit Traktoren.


Der Leuchturm


Eine weitere Attraktion ist Bovbjerg Fyr. Der Leuchtturm liegt an einer Steilküste, die ca. 40 Meter hoch ist und wirklich sehenswert.

Auch für Tage mit schlechtem Wetter gibt es in Thyborøn allerlei Museen:


Jyllandsakvariet

Jyllandsakvariet

Das Jyllandsakvariet ist ein kleines Aquarium, das das ganze Jahr geöffnet hat. Man kann bei der Fischfütterung dabei sein und auch etwas über Bernsteine erfahren.


Sea War Museum

Sea War Museum

Im Sea War Museum erfährt man mehr über die Seekriege der Nordsee.


Ravhuset

Bernstein Museum und Werkstatt

Im Ravhuset dreht sich alles um den Bernstein. Sehr speziell, politisch, anders. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Thyborøn Strand

Zum Abschluss kann ich noch sagen, dass die Strände in Thyboron ein Traum sind. Hellbraune Sandstrände, so weit das Auge reicht. Allerdings sind die Strände zu Limfjorden hin eher windgeschützt und ruhiger, wohingegen einem der Sand schon einmal unangenehm in die Augen wehen kann, wenn man in der Nordsee baden möchte. Des Weiteren möchte ich natürlich jeden bitten, die Baderegeln zu beachten, da die Strömung in der Nordsee sehr stark sein kann.


With Love✨
Maja


#lahviart: Die Kunst des Lebens
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