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Wie ich mich von äusserem Druck befreit habe!

Maja at the beach

Heute mache ich was ich will. In meinem Tempo und auf meine Art und Weise. So wie ich es kann. Ich gebe immer meine 100%. Ob in Schule, Job oder Partnerschaften. Heute bin ich frei von den negativen Gedankenmustern nicht gut genug zu sein oder etwas nicht zu können. Aber das war nicht immer so.
Wenn ich heute merke, dass ich wieder in eine dieser Schienen rutsche, tue ich etwas dagegen.


Ich. Jetzt. Endlich. 


Wer bin ich wirklich?


Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, jemals nicht auf der Suche gewesen zu sein. Die Suche nach Antworten, wenn es eben mal wieder nicht rund lief. Krisen.
Konstant der Gedanke: Wer bin ich eigentlich wirklich? Warum bin ich hier?

Jeder Mensch hat andere Erwartungen


Aber ganz ehrlich: Rutschen wir nicht in diese Krisen, weil wir anderen gefallen wollen? Wir wollen in das hineinpassen, das andere von uns erwarten? Gut genug zu sein oder das Gefühl zu haben so normal, wie die anderen zu sein? Das Problem ist nur, dass jeder Mensch andere Erwartungen an uns hat! Und – was ist denn schon normal?
Da beginnt die Crux. Unser Selbstbewusstsein beginnt zu wackeln. Wir verbiegen uns. Wir können es nicht allen recht machen. Nur uns selbst.

Warum ich das Gefühl hatte nicht gut genug zu sein


Tatsächlich müsste ich hier eine lange Liste veröffentlichen. Zweifellos waren die herausragendsten Ereignisse während der Schulzeit vorgefallen.
Ich war nie gut in der Schule. Immer kurz vor dem sitzenbleiben. Bis es in der 11. Klasse dann endlich auch so war. Ich hatte das Gefühl total doof zu sein. Trotzdem blieb mein Wunsch Kunst und Französisch zu studieren. Kunst war mein Lieblingsfach. Der Lehrer nicht mein Lieblingslehrer. Ausserdem machte er mir keine großen Hoffnungen, dass aus mir ein Genie werden könnte. Da half es auch nicht, dass ich aus einer kreativen Familie komme.
Mein Mathelehrer ließ mich regelmäßig vor die Tafel treten und fuchtelte ungeduldig mit einem Stock vor meiner Nase herum. Kurzum, er machte mich zum Gespött vor der ganzen Klasse.
Hingegen war mein Französisch Lehrer das beste, das mir in meiner Schullaufbahn passieren konnte. Allerdings verlor er irgendwann die Motivation – und ich meine ebenfalls.
Folglich stellte ich fest, dass sich mehr und mehr negative Gedankenmuster in mir festsetzten.

Selbstbewusstsein aufbauen


Nach der Schule war ich nicht schlauer geworden. Wie um alles in der Welt sollte man sich für einen Beruf entscheiden, wenn man sowieso nichts konnte? Ich nahm jeden Job an, den ich bekam. Denn das war genau das was ich konnte! Ich war flexibel, neugierig und Learning-by-doing war genau das Richtige. Es waren die Tätigkeiten, die mir zum einen zeigten, was ich wirklich gut konnte und zum anderen, welche Bereiche zu verbessern waren. Und langsam wurde aus „ich bin nicht gut genug“ ein „ich bin schon ganz gut“. Obendrein wuchs damit mein Selbstbewusstsein. Das neue Selbstbewusstsein war der erste Schritt zur inneren Ruhe und Zufriedenheit. Es ist ein langer Weg, bis man seine innere Ruhe gefunden hat. Nichtsdestotrotz bin ich dankbar für jede Erfahrung, die ich erleben durfte und noch darf.

Grenzen setzen lernen


Logischerweise wurde ich mit dem neuen Selbstbewusstsein nicht zum Zen-Meister. Allerdings wurde mir klar, dass ich lernen musste, mich abzugrenzen, „Nein“ zu sagen und mich vom Urteil anderer nicht beeinflussen ließ, wenn mein Magengefühl etwas anderes sagte.
Denn eins was mir klar: Mein Leben ist mir zu kostbar, um nicht das zu machen und zu lernen, was mir Spass macht. Und das ich nicht gut genug bin, sollten doch die anderen denken.

Was mich heute unterstützt…


Was mich unterstützt? Für mich sind das ätherische Öle, ein Gespräch mit einer guten Freundin, eine kinesiologische Behandlung, Familienaufstellung. Für mich ist wichtig erkennen zu können, warum es mir so geht wie es mir geht. Was ist die Ursache?

Das Gefühl von Freiheit


Aber das Beste, dass ich je gelernt habe, ist das Gefühl der Freiheit: Das geht einher mit dem Satz: Ich mache was ich will! Ich habe beschlossen die Dinge auf meine Art und Weise  zu machen und so wie ich es kann. Ich lasse mich von niemandem mehr unter Druck setzen. Nicht zeitlich und auch nicht emotional. Ich gebe in jedem Moment mein Bestes. So wie es in der jeweiligen Situation möglich ist. Und wenn das für andere nicht gut genug ist, so kann ich das wunderbar akzeptieren. 

Maja at Saksild beach

With Love✨
Maja

#lahviart: Die Kunst des Lebens

Maja ist Tier- und Kaffeeliebhaberin, Webdesignerin, Bloggerin und schreibt über ihr Leben in Dänemark. Bist du Dänemarkliebhaber:in und möchtest gerne mehr darüber erfahren, lese gerne weiter!

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